Über uns



Mein Name ist Maria Feldgrill und wie viele aktive HundehalterInnen wuchs ich mit Hunden auf. Seit ich mich erinnern kann, gab es immer Hunde in meiner Familie. Meine früheste Kindheit begleiteten eine Afghanische Windhündin (Konga) und ein Bayrischer Gebirgsschweißhund (Baldur). Mein Großvater erzählte mir, dass ich durch Konga das Gehen lernte. Ich hielt mich an ihrem Fell fest und marschierte gemeinsam mit ihr durch die Wohnung.


 

Marco!

Während meines Studiums der Zoologie/Verhaltensbiologie empfand ich, dass es nun Zeit für einen eigenen Hund wäre. Da ich aber noch zu Hause bei meiner Mutter wohnte, musste sie meinem Wunsch natürlich zustimmen. Leider sagte sie nein. Und jeder weiß, wenn das NEIN einer Mutter wirklich ernst gemeint ist und man besser nicht nachhaken sollte. Da ich aber im Tierheim meinen zukünftigen Wegbegleiter bereits  "ausgesucht" hatte, musste meine Mutter die unangenehme Aufgabe übernehmen, dieses Arrangement abzusagen. Ich war tieftraurig, tröstete mich aber mit dem Gedanken, dass ich spätestens mit einer eigenen Wohnung auch einen eigenen Hund haben würde. Meine Mutter rief im Tierheim an, aber anstelle abzusagen, bestätigte sie meine Wahl und lies den Hund von meiner Schwester abholen. 
An Weihnachten 2004 ging mein Traum in Erfüllung und Marco stand vor unserer Tür! 

Einer ist keiner!

Somit war ich auch schon mit dem "Hundevirus" infiziert und ich schaute mich wegen eines zweiten Hundes um. Da Marco nicht ganz easy im handling war und leider schon einiges erlebt hatte, wollte ich diesmal einen Welpen von einer Züchterin. Durch meine Recherchen stieß ich auf die Rasse "Rhodesian Ridgeback". Sportlich, groß genug, um mit Pferden mitzuhalten, nichts zu lang, nichts zu kurz, pflegeleichtes Fell, widerstandsfähig und einen anspruchsvollen Charakter. So trat Rushaya (von Nina Roth-Callies, Kennel Chipangali´s ) in mein Leben. Sie verlangte mir dann auch einiges ab, aber ich wollte ja einen Hund, der nicht dem Schema von Labrador oder Schäferhund entspricht. Man lernt mit jeder Situation, mit jedem Hund und man wächst mit der Herausforderung.
Und schon hatte mich ein neues Virus infiziert. Das Ridgeback Virus! 


Ein Ridgeback kommt selten allein!

Mit Rushaya kam der Wunsch eines zweiten Ridgebacks. Da mein ursprünglicher Plan, mit Rushi einen Wurf zu machen und eine Hündin zu behalten, leider nicht machbar war, schaute ich mich wegen einer weiteren Hündin um. Diesmal sollte es aber eine Livernose werden. Da zu dieser Zeit dieser Farbschlag sehr selten zu finden war, führte mich meine Suche bis nach Südafrika, ins Ursprungsland der Rhodesian Ridegbacks. Im Kennel Karoskloof von Arno van Wyk fiel ein Wurf und wie der Zufall so wollte, wurde genau die Hündin frei, die ich mir ohnehin ausgesucht hätte. Das sah ich als Wink des Schicksals an und so kam Bongili (Karoskloof Edel Bongili) in unsere Familie.

Jetzt noch etwas Kleines!

Obwohl Ridgebacks sehr kuschelbedüftig und selbst der Meinung sind, dass sie Schoßhunde seien, sind sie etwas zu groß um diese Bezeichnung wirklich zu verdienen. Bei Rushayas Züchterin lernte ich Bulgarische Pinscher kennen. Handlich, aber im Herzen ganz groß. So kam ich auf die Rasse Prager Rattler und kurz drauf stieß Quendi (Afrodite Secure Power von Pavlína Cmíralová, Kennel Secure Power) zu unserer Familie. Da Quendi sich im Rudel nicht wohl fühlte, lebt sie mittlerweile als glücklicher Einzelhund bei meiner Schwester und kommt uns regelmäßig besuchen.

Warum werden Hunde nicht so alt wie Schildkröten?

Leider sind Marco, Rushaya und Bongili nicht mehr bei uns. Nach sechs Monaten ohne Hund und komplettem Verlust meines Tagesrhythmus, ging ich ins TierQuarTier Wien, um nach einem neuen Wegbegleiter Ausschau zu halten. Da damals (Voll berufstätig, kleine Stadtwohnung in Wien) kein Welpe in Frage kam, kam Mayson, ein alter Staffordshire Terrier Mischling zu uns. Da Mayson ein sogenannter Listenhund war, absolvierten wir den verpflichteten Wiener Hundeführschein. Zu diesem Zeitpunkt war Mayson der älteste Hund, der diesen Führschein positiv absolvierte. Er war damals mindesten 13 Jahre alt. Mayson, der angebliche Kampfhund, war der souveränste Hund, den ich je hatte. Andere Hunde, unheimliche Situationen, fremde Personen, Verkehr, Wild, Katzen, andere Tiere usw... waren ihm absolut egal und er meisterte jede Situation gelassen. 

Ridgeback once again?

Da Mayson so ein toller Kerl war dachte ich mir, dass ein Welpe viel von ihm lernen könnte und so zog im Juni 2018 Zola (M´Zola Matusadona of Dao Phu Quoc von Petra Stracke, Kennel of Dao Phu Quoc) bei uns ein. Leider mussten wir Mayson nach nur zwei Jahre gehen lassen und Zola wurde ein Einzelhund. 

Zola blieb nicht lange alleine!

Ende 2019 holten wir Burli (12 Jahre alter Dackelmischling) aus dem TierQuarTier. Seitdem sind wir wieder ein kleines Rudel.